Von Federkiel bis KI: eine kurze Stilgeschichte
Mein Großvater schwor, dass die harte Rücktaste der Schreibmaschine ihn zu klareren Sätzen zwang. Jeder Fehler kostete Zeit und Tipp-Ex, also dachte er vor dem Tippen. Der mechanische Rhythmus formte prägnante, direkte Prosa ohne Umwege.
Von Federkiel bis KI: eine kurze Stilgeschichte
Mit Textverarbeitungen kam die Furchtlosigkeit: Ideen dürfen stolpern, weil man sie sofort rettet. Dieses Sicherheitsnetz ermutigt zu mutigen Strukturen, längeren Sätzen, späteren Kürzungen. Stil entsteht plötzlich iterativ, nicht linear, und wirkt zugleich spielerischer.
Von Federkiel bis KI: eine kurze Stilgeschichte
Smartphones brachten Kurzformen, Emojis und Abkürzungen in den Alltag. Der begrenzte Bildschirm zwingt zu Kernsätzen und pointierten Enden. Nebenbei fließt gesprochenes Deutsch ein, wodurch Texte mündlicher, rhythmischer und näher an Dialogen klingen.
Von Federkiel bis KI: eine kurze Stilgeschichte
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